Max Nettlau. Der lange Weg zur Freiheit
Eine außerordentlich interessante biographische Studie des bedeutendsten Historikers des Anarchismus, der im Ausgleich zwischen privatem und öffentlichem Leben den Schlüssel zu Freiheit und Gerechtigkeit sah. Massenbewegungen waren ihm suspekt, erst wenn Menschen sich wirklich über ihr Leben Gedanken machen, könnten sie sich auf freiwilliger Basis assoziieren. Neben der Darstellung der Arbeit des Historikers wird Nettlaus Auffasung vom Anarchismus in vielen Detailfragen behandelt: Das Verhältnis zwischen politischer Theorie und anarchistischer Aufklärung, sein Verhältnis zu Kropotkin, Landauer, Mühsam, zur spanischen anarchistischen Bewegung, die Debatte über den 1. Weltkrieg, seine Einschätzung des revolutionären Syndikalismus u.a.m.
216 Seiten
Erscheinungsjahr: 1996
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